Eine kleine Messenachlese zur IDS 2015

Ein Beitrag von Dr. André Hutsky
Veröffentlicht in NZB 
04/2015

Eine kleine Messenachlese zur IDS 2015

Ein Beitrag von Dr. André Hutsky
Veröffentlicht in NZB 
04/2015

Auszug aus dem Artikel […] Mit dem Ausspruch die „Messe ist gelesen“ verbinden wir so etwas Grundsätzliches wie „etwas ist vorbei“. Es könnte aber auch so gedeutet werden, dass der Vorsprung Anderer so unermesslich groß ist, dass einem keine Chance zum Aufholen bleibt. In einem ähnlichen Verhältnis konkurrierten sicherlich die 2.201 dentalorientierten Unternehmen (+ 6,9 Prozent) aus 56 Ländern, die sich auf der 36. Internationale Dental-Schau (IDS) präsentierten. Rund 138.500 Fachbesucher (+ 11 Prozent) aus 151 Ländern konnten für sich in fünf Tagen auf 157.000 Quadratmetern (+ 6,2 Prozent) eine Vielzahl an Innovationen, Produktweiterentwicklungen und Services in Erfahrung bringen. Mit einem Auslandsanteil von mehr als 70 Prozent auf Ausstellerseite (+ 2 Prozent) und einem Fachbesucherplus aus dem Ausland von rund 17 Prozent konnte der internationale Status einer „Weltmesse“ mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht werden. Ein besonderes Interesse des Fachhandels und der Anwender richtete sich auf innovative Produkte, Technologien und deren intelligente Vernetzung für die computergestützte Zahnheilkunde. Nicht zuletzt auch, weil die Welt der digitalen Systeme in Diagnostik und Fertigung seit geraumer Zeit den gesamten Workflow von der Zahnarztpraxis bis ins Dentallabor beeinflusst. Computergestützte Prozessketten sind immer besser aufeinander abgestimmt und können bisweilen flexibel in den Arbeitsalltag ihrer dentalen Anwender eingesetzt werden.

Auszug aus dem Artikel […] Im Mittelpunkt für die Zahnarztpraxis steht dabei ein neu entwickeltes analoges Tool zur Kieferrelationsbestimmung. Es dient der Ermittlung aller relevanten Informationen zur Herstellung einer totalen Prothese bereits im ersten Behandlungsschritt. Nach einer konventionellen Funktionsabformung werden anschließend mit dem sogenannten KEYset, welches u.a. aus wiederverwendbaren Abformträgern zur Bissregistrierung besteht, die weiteren relevanten Informationen über Bissnahme, Zentrik, sowie Länge und Stellung der Zähne erarbeitet. Des Weiteren erhält der Behandler mit dem integrierten Navigationstool, dem KEYPlane, alle Informationen über Gesichtsmitte und Ebenen. Dieses KEYset besteht aus drei unterschiedlichen Größen und dient gleichzeitig, weil bereits mit den identischen Zahnreihen der später zu fräsenden Prothesenrohlingen versehen, der Einprobe. Mit dem nachgelagerten Verfahren im zahntechnischen Labor werden aus vorgefertigten Prothesenrohlingen, die bereits mit konfektionierten Zähnen in Standardaufstellungen […]