Die perfekte Abformung

Die Abdrucknahme in der modernen Zahnarztpraxis

Ein Beitrag von Dr. Jan Hajtó, Dr. Andre Hutsky, MBA
Veröffentlicht in DZW – Die Zahnarztwoche, 2/2012

Die perfekte Abformung

Die Abdrucknahme in der modernen Zahnarztpraxis

Ein Beitrag von Dr. Jan Hajtó, Dr. Andre Hutsky, MBA
Veröffentlicht in DZW – Die Zahnarztwoche, 2/2012

Auszug aus dem Artikel […] Eine ordnungsgemäße Abformung ist ebenso zwingender Bestandteil zur Herstellung qualitativ hochwertigen Zahnersatzes wie das Einhalten aller Kriterien einer indikationsgerechten Präparation. Der Erfolg der Abformung beginnt bereits mit der Vorbereitung.

Insbesondere bei subgingivaler Präparation ist ein gesunder Parodontalapparat eine wichtige Voraussetzung für eine fehlerfreie Abformung. Bei epi- oder subgingivaler Präparation müssen Abformmassen bis tief in den Sulkus vordringen können. Derartige Präparationen müssen daher entweder durch Retraktion der marginalen Gingiva durch Retraktionsfäden eventuell in Kombination mit einem Adstringens oder durch Eröffnung des Gingivalsaums mit dem Elektrotom dargestellt werden (Abb. 1). Das Elektrotom sollte in jedem Fall vorsichtig eingesetzt werden, da sonst das parodontale Weichgewebe und/oder der Wurzelzement nachhaltig geschädigt werden können, was zu Rezessionen führen kann.

Auszug aus dem Artikel […] Ein durchgehend wirkungsvoller Schutz vor Rest- und neu hinzukommender Feuchtigkeit im Mundinneren – insbesondere aus dem Parodontalspalt oder den großen Drüsen bei Abformungen des Unterkiefers – ist dennoch schwer zu realisieren. Daher sollte ein Abformmaterial zum Einsatz kommen, das mit Feuchtigkeit umgehen kann und trotzdem initial optimale Fließeigenschaften entwickelt, die ein gezieltes Anfließen an den präparierten Zahnstümpfen und ein Einfließen in engste Sulkus-Spalträume bei hoher Standfestigkeit ermöglichen. Das Abformmaterial Identium von Kettenbach (Eschenburg) erweist sich auch aufgrund seiner einfachen Verarbeitung als besonders geeignet. […]